28. Juni 2020

Zwei Krüssel Referenzen werden am “Tag der Architektur” geehrt und vorgestellt.

Seit fast 25 Jahren ist der Tag der Architektur nicht nur in Niedersachsen, sondern deutschlandweit ein Ereignis für alle Menschen, die Lust haben, neue Architektur zu erleben. Der Tag der Architektur steht für Information, für Begegnungen und Gespräche mit Architekten und ihren Bauherren, erläutert Robert Marlow der Präsident der Architektenkammer Niedersachsen.

Jedes Jahr werden herausragende und innovative Bauprojekte am Tag der Architektur der Öffentlichkeit vorgestellt. Leider konnte ein Tag mit Besichtigungen in diesem Jahr aufgrund der vorherrschenden Corona Situation nicht stattfinden.

Die verschiedenen Objekte werden jedoch auf der Seite der niedersächsischen Architektenkammer, in einem Flyer und in kleinen Filmen vorgestellt: https://www.aknds.de/baukultur/tag-der-architektur

Auch zwei vom Ingenieurbüro Krüssel betreute Bauvorhaben zählten zu den auserkorenen Projekten der Architektenkammer: die Freilichtbühne Meppen und die Kita am Kiesbergwald in Lingen.

Für die Planung der Sicherheitsbeleuchtung sowie die Projektierung der gesamten Infrastruktur der elektrotechnischen Anlagen hatte der Meppener Unternehmer Markus Krüssel den Auftrag im Frühjahr 2020 erhalten.  Der Projektumfang umfasste die Leistungsphasen 1-7, also von der Grundlagenplanung bis zur Vorbereitung  der Vergabe.

Neben den Arbeiten an den technischen Anlagen wurde auf der  Meppener Freilichtbühne eine einzigartige Membrandachkonstruktion installiert. Das 2100 qm große, weiße und lichtdurchlässige Dach wird durch Stahlstützen und  -seile gestützt. Besonders ist auch, dass die Überdachung nicht nur für den Zuschauerbereich, sondern für die komplette bespielte Bühne vorgesehen ist. So sind nicht nur die Zuschauer vor Regen und Sonnenstrahlen geschützt, sondern auch die Darsteller auf der Bühne. Die Dachkonstruktion wurde nach dem Entwurf des Meppener Architekten Hans-Wilhelm Acquistapace und  dem Mitarbeiter der Stadt Meppen Wilhelm Gößling umgesetzt.

Die Jury zeigte sich ebenfalls überzeugt von dem Umbau einer ehemaligen Tennishalle zu einer modernen Kinderkrippe. Mit einer Investition von rund 3,7 Millionen Euro und einer Rekordbauzeit von sechs Monaten hat die Stadt Lingen in der ehemaligen Tennishalle eine Kindertagesstätte mit einem außergewöhnlichen Ambiente und Konzept geschaffen.

Die Kita entstand als Haus-im-Haus-Prinzip. Sechs individuelle Gruppenhäuschen für die einzelnen Krippengruppen sowie ein
Indoorspielplatz auf insgesamt circa 1900 Quadratmetern bieten den Kindern jede Menge Platz zum Spielen und Wohlfühlen.

 

Die Bau- und Projektleitung wurde durch das Büro BPL Exeler aus Lingen realisiert. Die Planung und Bauleitung im Gewerk der Elektrotechnik wurde durch das Ingenieurbüro Krüssel Ingenieure ausgeführt. Leistungsumfang waren dabei die Leistungsphasen LP1-8 für die Blitzschutzanlage, Stromversorgung, Sicherheitsbeleuchtung, Niederspannungsschaltanlagen, Beleuchtungsanlagen, das passive EDV- und Datennetz sowie die Brandwarnanlage.